Freitag, 31. August 2012

Ob und wie die vegane Menschheit die Welt retten kann

Ob und wie die vegane Menschheit die Welt retten kann (1)

Salat, Hülsenfrüchte, Teig - und Mehlspeisen, Milchprodukte, Gemüse und Obst. Lass Milch und ihre Produkte verschwinden, ebenso einen Teil der Teigwaren und Mehlspeisen, denn auch Eier gehören zur Nicht-Veganen Kost. Das ist der kleine Unterschied zum Vegetarier.
Also verzichten wir mal auf alles tierische und schauen, was bei uns so wächst und wovon man sich ernähren könnte.
Angebaut wird bei uns vornehmlich Getreide, Ölfrüchte und Mais. Zumeist ist es Futtermais aber essen kann man den auch als Mensch. Dann gäbe es Gurken, Kartoffeln, Möhren, ja die ganze Palette der Wurzelgemüse. Von Rote Beete bis Mairübchen über Radieschen, Kohlrabi und Sellerie. Sehr oft sehe ich Rotkohl, Weißkohl oder Rosenkohl auf den Feldern. Rarer sind Bohnen, Linsen, Spargel oder Blumenkohl-artiges. Aber nehmen wir sie mal in unsere Liste mit auf. Ebenso wie Zwiebelgewächse und Salate. Ganze Erdbeerfelder gibt es zu bestaunen. Auch Bäume liefern Leckereien. Kirschen, Pflaumen, Äpfel und Birnen, sogar Pfirsiche oder gar Aprikosen. In den Gewächshäusern gedeihen Salatgurken, Tomaten, vielleicht auch Paprika. Ab und an finden sich Beeren, wie die Zuchtform der Heidelbeere. Bei uns in der Heide wächst die wild. Nur leider findet sich immer kaum was. Sie wird eben gern und schnell geerntet. Besonders von Schulklassen in den Ferien.
Brombeeren und Himbeeren darf man ja nicht vergessen. (Wo ist eigentlich die Stachelbeere hin? Oder die Johannisbeere?)
Nun mag ich die Vorstellung nicht, alles um mich herum als Anbaufläche zu beackern. Die Natur braucht ja ihren Raum und sie liefert dabei ebenso leckeres. Die Wildfrüchte als solches zum Beispiel. Hagebutte, Preiselbeeren, Weißdorn, Holunder, Schlehe, Sanddorn. Zudem findet sich Brennnessel, Giersch und Co. Gewächse, die unseren Speiseplan sehr gut bereichern können. Auch Bäume rücken ins Licht der Essenden. Die Hasel wächst ab und an auch noch wild und in Parknähe findet wir öfter mal einen Walnussbaum. Seltener aber nicht zu vergessen, die Echte Kastanie oder auch Marone genannt und die Buchen tragen bei uns sehr zahlreich und viel. Und wenn wir schon mal im Wald sind...in manchen Jahren könnte ich Wochenlang von Pilzen leben. Im Grunde also gäbe es sehr viel Auswahl, so scheint es. Aber all das reift nicht so, wie wir Hunger haben, sondern immer seiner Zeit gemäß. Eine echte wirkliche Wahl hätten wir nur, wenn wir lagern. Doch dieses ist problematisch. Nicht nur in der Winterzeit sondern überhaupt. Manches kann man „einmieten“ doch anderes welkt und fault schnell dahin. So kocht man ein, weckt ein, legt ein. „Neuerdings“ kann man ja auch einfrieren, was uns in die Lage versetzt unsere Nahrung lange Zeit und ohne größeren Schaden einzulagern. Doch all das kostet wieder Energie. Nicht nur unseren geduldigen Einsatz und viel Zeit erfordert es, sondern auch eine Steckdose und damit Strom. Aber im Grunde ist die Liste doch nicht wirklich zu kurz? Man könnte satt werden, zumindest würde man nicht verhungern, oder? Also stellen wir uns das vor. Stellen wir uns vor, was geschieht. Was wäre, würden wir uns entschließen die Welt zu retten und Veganer werden.

Wie ich mir das vorstelle liest Du, wenn Du magst, frühestens nächste Woche. Auch zu lesen ist, wo meine Vorstellungskraft scheitert. Kritik, Gedanken, Erfahrungen sind herzlichst willkommen. Ab heute also, immer Freitags gibt’s mehr. Es sei denn, mir kommt was dazwischen. ;-)